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Top-Wanderwege

Sie sind die Aushängeschilder der ersten Qualitätswanderregion Deutschland, abwechslungs- und aussichtsreich, gut gepflegt und bestens markiert: Ausschließlich Top-Wege zeichnet der Deutsche Wanderverband mit dem Prädikat „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ aus. So wie den Briloner Kammweg, den Olsberger Kneippweg oder die Fernwanderwege Rothaarsteig und Sauerland-Waldroute, die beide mitten durch die Region verlaufen. Qualitätswege „Wanderbares Deutschland“ erfüllen hohe Standards: Sie sind besonders erlebnis- und aussichtsreich, gut beschildert und sorgfältig gewartet. Das Siegel sichert Wanderqualität und beschwert Ihnen erstklassige Wandererlebnisse.

Der Olsberger Kneippweg

Eiskalt ist es, das Wasser an der Gierskopp. Wer sich überwindet, mit hochgekrempelten Hosenbeinen durch den Bachlauf zu waten, spürt schnell ein angenehmes Kribbeln in den Füßen. Wassertreten auf dem Olsberger Kneippweg ist erfrischend, gut für die Gesundheit – und ein wunderbares Wander-Abenteuer. An sechs natürlichen Tretstellen, im flachen Flussbett oder gerade entsprungenen Quellen, schreiten Sie durch das kühle Nass. Richtig durchgeführt, erinnert der Gang ein wenig an Störche.

39 Kilometer bis hinauf zum Gipfelkreuz

Vom Kurpark Dr. Grüne aus gehen Sie auf schlängelnden Pfaden über 39 Kilometer durch die wasserreiche Landschaft. Gerne auch mal barfuß über weichen Waldboden. Am Kneippweg rund um die Olsberger Kernstadt liegen Aussichtspunkte und Sehenswürdigkeiten, wie das Bergbaugebiet am Eisenberg, die Schlösser Gevelinghausen und Schellenstein oder die Gevelinghauser Mühle. Bis hinauf auf den Olsberg mit seinem Gipfelkreuz führt die Route. Schilder erklären an den Tretstellen Gierskopp, Papendiek, „An der Ruhr“, Vossbach, „An der Elpe“ und Luisenquelle, wie das Wassertreten funktioniert. Manche Quellen sind so klar, dass das Wasser trinkbar ist.

Einzigartig in Deutschland

In Deutschland ist der Olsberger Kneippweg einzigartig. Auf landschaftlich reizvoller Strecke vereint er die Kneipp-Säulen Bewegung, Wasseranwendung und innere Balance. Nicht von ungefähr ist die Route als „Qualitätsweg Wanderbares Deutschland“ zertifiziert und gilt als eine der schönsten Wanderwege in NRW. Ob auf eigene Faust oder in Begleitung ausgebildeter Kneippweg-Animateure, der Olsberger Kneippweg ist immer ein Erlebnis. Wer sich Zeit nehmen möchte, um alles richtig auszukosten, erwandert ihn in vier Etappen von 9 bis 17 Kilometern.

Hier finden Sie unseren Flyer zum Kneippweg als Download.

  • Unterwegs mit den Kneippweg-Animateuren

    Pfarrer Sebastian Kneipp wäre begeistert gewesen: Ein ihm gewidmeter, reizvoller Wanderweg durch Wälder und Wiesen, mit sechs natürlichen Tretstellen – besser lassen sich Bewegung und gesundes Wassertreten nicht  vereinen.  Die Olsberger Kneippweg-Animateure führen sein Erbe fort und nehmen Sie entlang der 39 Kilometer langen Route an die Hand.

    Spezialisten in Sachen Kneipp

    In Ausbildungsgängen in Bad Wörishofen haben sich unsere spezialisierten Wander-Guides mit den Kneipp‘schen Lehren vertraut gemacht und finden Freude daran, Ihnen seine Botschaft auf unterhaltsame Art näher zu bringen. Die Gesundheitstrainer zeigen Ihnen Kaltwasser-Anwendungen und erklären, warum es beim Wassertreten prickelt. Auch in der Welt der Heilkräuter kennen sie sich aus. Und sie wissen Geschichten von Land und Leuten zu erzählen – über Olsberg, seine Kultur und Geschichte oder über Pflanzen und Tiere. Unterwegs gibt es auch schon mal frisches Obst, Kräutertee, Brot mit Löwenzahnhonig oder ein hochprozentiges „Kneippwasser“.

    Touren mit den Kneippweg-Animateuren

    Sie können die Kneippweg-Animateure auf Anfrage buchen. In den NRW-Ferien finden zudem immer mittwochs, 14 Uhr, ab Olsberg-Touristik geführte Wanderungen mit den Experten für Wasser, Wandern und Wohlbefinden statt. Und wer einmal gespürt hat, wie gut das Kneippen tut, setzt die Anwendungen meist auch zuhause fort – für ein aktiveres, gesünderes Leben.

  • Der Briloner Kammweg

    Knorrige Bäume knarren und ächzen, hohes Gras wiegt sich im Wind. Wilde Lupinen und Fingerhüte zeigen ein fast unwirklich schönes Farbenspiel. Auf dem schmalen Felsgrat des Ginsterkopfes meint so mancher, jeden Moment der Briloner Waldfee zu begegnen. Das mystische Naturwesen ist schließlich Symbolfigur der Stadt Brilon.
    Der Ginsterkopf ist Teil des Briloner Kammweges, der sich vom Briloner Marktplatz aus kilometerweit durch die Berge und Hügel südlich der Stadt schlängelt - über die Höhen und durch endlose Wälder. Am Weg liegen Sehenswürdigkeiten wie die Möhnequelle und das Naturkunstwerk Feuereiche.
    Einer der Tour-Höhepunkte ist Borbergs Kirchhof. Auf der weiten Lichtung inmitten einsamer Buchenhochwälder könnte sich besagte Waldfee durchaus wohl fühlen. Die frühmittelalterliche Ringwallanlage mit den Ruinen der einstigen Kirche und der Kapelle übt echte Faszination aus.
    Lohnend ist ein Abstecher zu den vier mächtigen Bruchhauser Steinen. Der Aufstieg zum Hohen Eimberg geht zwar ordentlich in die Beine – danach wandern Sie aber in beständigen Hochlagen zwischen 700 und 800 Metern über NN über weite Höhen und genießen grandiose Aussichten. Etwas eigenartig Schönes liegt über der stillen Landschaft und beflügelt die Fantasie.

  • Der Rothaarsteig

    Wer den Rothaarsteig erwandern möchte, ist in Brilon und Olsberg genau richtig. Beide Orte sind ein super Einstieg in den „berühmten“ Fernwanderweg quer durchs Sauer- und Siegerland. Das Filetstück des „Weges der Sinne“ führt mitten durch Brilon-Olsberger Gebiet.

    Eine besondere Etappe des Rothaarsteiges

    Diese Etappe ist mit Erlebnis-Highlights gespickt. Sie erkunden die geheimnisvollen Ruinen von Borbergs Kirchhof. Der Themenweg „Meiler, Wälle, Wüstungen“ führt zu kulturhistorischen Stätten.  Schon von Weitem glitzert die elf Meter hohe Feuereiche farbenprächtig in der Sonne, umschlungen von einem bronzenen Band  als symbolische Flamme. Am Ginsterkopf bezaubert ein 360-Grad-Panorama. Unendlich weit schweift der Blick über Berge und Täler. Ob früher Morgen oder später Nachmittag, Frühling oder Herbst – zu jeder Tages- und Jahreszeit hat der Rothaarsteig seinen ganz eigenen Reiz.
    Vom historischen  Briloner Marktplatz aus, dem offiziellen Startpunkt der Tour, folgen Sie immer dem liegenden „R“ auf rotem Grund.  Zustiege befinden sich an der Olsberg-Touristik, in der Ortsmitte von Elleringhausen und in Brilon-Wald. Ein vierter Zubringer führt ab der Ortsmitte Bruchhausen unterhalb der mächtigen Bruchhauser Steine entlang.

    Der Weg der Sinne

    Der Rothaarsteig hat alle Attribute für erlebnisreiches Wandern: grandiose Panoramen, Waldmöbel „made in Olsberg“, Aussichtsplätze. Hoch über den Köpfen der Wanderer kreisen Raubvögel.  Die Stille genießen, den ureigenen Duft der Natur wahrnehmen, Gräser, Steine und Holz betasten, Tiere beobachten - nicht von ungefähr trägt der Rothaarsteig den Beinamen „Weg der Sinne“. Mit etwas Glück treffen Sie auf den Rothaarsteig-Ranger, der kleinen und großen Gästen die Natur erklärt. Manchmal ist der Mundwerker unterwegs und erzählt fantasievolle Geschichten.

    Der Fernwanderweg lässt sich gut in Teilabschnitten erwandern. Etappe 1 über 17 Kilometer von Brilon nach Olsberg brilliert nicht nur durch grandiose Aussichten – am Weg liegen auch Möhnequelle, Borberg, Ginsterkopf, Feuereiche und Bruchhauser Steine.  Die 15 Kilometer lange zweite Etappe verläuft ab Olsberg entlang des historischen Richtplatzes des Kurkölner Grafengerichts und NRWs höchster Erhebung, dem Langenberg, bis zur bizarren Landschaft der Niedersfelder Hochheide bei Winterberg.

    Ab Brilon wandern Sie auf Wunsch „unbeschwert“ ohne Gepäck von Ort zu Ort. Ob nun mit oder ohne Rucksack: Am Steig laden zertifizierte, wanderfreundliche Unterkünfte und Gaststätten zu gepflegten Ruhepausen ein.

    Hier finden Sie eine Übersichtskarte Rothaarsteig als Download.

    www.rothaarsteig.de

  • Die Sauerland-Waldroute

    Sonnenlicht bricht sich Bahn durch den Blätter-Dom und taucht den Weg in grünlichen Schimmer. Still ist es auf der Sauerland-Waldroute, und wild. Kleine Tiere rascheln im Dickicht. Am Wegesrand liegen geheimnisvolle Höhlen, Aussichtstürme und beeindruckende Naturdenkmäler.
    Die Hauptstrecke der Sauerland-Waldroute führt von Iserlohn bis nach Warstein. Immer wieder zweigen Rundwanderwege ab. So auch bei Brilon und Olsberg.

    Im Gebiet um Olsberg gibt es viel zu entdecken. Gevelinghausen mit seinem Schloss und dem Afrika-Museum lohnt ebenso einen Besuch wie das Dorf Bigge mit Schloss Schellenstein und dem barrierearmen Naturerlebnispfad über den Langer Berg - der „Großen Freiheit Siebenstern“. Der Eisenberg markiert die Grenze zwischen Olsberg und Brilon: Dort wandern Sie auf den Spuren der Bergbaugeschichte, entdecken Max- und Philippstollen.

    Zauberhaft mystisch

    Neben der wunderschönen Altstadt  besticht auch Brilon mit allerhand Sehenswürdigkeiten. So das Kyrilltor, die Möhnequelle und der landschaftstherapeutische Weg. Romantisch ist das Gebiet der Almequellen im idyllischen Mühlental: Mehr als hundert Quellen entspringen dort. Und beim  Abstecher zum Naturerlebnisweg „Waldfeenpfad“ wandern Gäste durch zauberhafte Waldlandschaft.

    www.sauerland-waldroute.de