Themen- & Rundwanderwegein Brilon und Olsberg

Wandern in Brilon & Olsberg

Themen- und Rundwanderwege

Spannende Geschichten erzählen die Themenwege der Region. Ob Bergbau oder Briloner Waldfee, ein Meer von Rosen oder Golddörfer – jeder Weg ist eine kleine „Reise“ durch Raum und Zeit. Wanderer tauchen in die Geologie ein oder erfahren auf dem Landschaftstherapeutischen Weg, wie gut Naturgenuss tut. Oftmals erläutern Tafeln die Besonderheiten des jeweiligen Weges. Anderenorts geben Erlebnisstationen oder Kunst am Wegesrand Anregung und Inspiration.

Wandern in Brilon & Olsberg

Unsere beliebtesten Themen- und Rundwanderwege

Gewerkenweg Brilon & Olsberg

Entlang des Rundweges ermöglichen zahlreiche Sichtrohre einen detaillierten Blick auf die auffälligen natürlichen Strukturen. Fünf Erlebnisstationen geben Einblick in geologische, topografische und kulturgeschichtliche Besonderheiten.

Den besten Blick haben Wanderer auf der in 634 Metern Höhe liegende Aussichtsplattform auf der Bilsteinhalde. Markiert ist sie durch fünf hohe, rote Stelen. Schier atemberaubend ist von dort aus die malerische 360-Grad-Aussicht über das Sauerland und das angrenzende hessische Bergland.

Gewerkenweg Brilon-Olsberg

Rosenring Assinghausen-Bruchhausen

Rock ’n‘ Rose wäre wohl der passende Name für den abwechslungsreichen Themenrundweg, der das Rosendorf Assinghausen und das Europa-Golddorf Bruchhausen verbindet. Auf neun Kilometern Länge begegnen Wanderern immer wieder der Rose, genießen wundervolle Aussichten und erfreuen sich an der Schönheit der Natur.

Ab dem Grimmedenkmal in Assinghausen geht’s immer entlang des Rosenring-Markierungszeichens zu bezaubernden Schauplätzen. Ab der Hochfläche liegen die Bruchhauser Steine direkt im Blick. Wilde Rosen säumen den Wegesrand.

Rosenring

Geologischer Sprung

Im Briloner Bilstein prallen auf engstem Raum zwei augenscheinlich komplett unterschiedliche Landschaften aufeinander: die bewaldeten, diabasreichen Berge des Sauerlands und die Kalkkuppen der Briloner Hochfläche. Dieses einzigartige Naturphänomen macht der Themenweg „Geologischer Sprung“ erlebbar.

Markant ragen die Kalkkuppen inmitten der waldreichen Umgebung in die Höhe. Entstanden sind sie im Devon, vor vielen Millionen Jahren. Das vielgestaltige Landschaftsbild weist einen fast schon parkähnlichen Charakter auf.

Fünf Erlebnisstationen geben Einblick in geologische, topografische und kulturgeschichtliche Besonderheiten. Den besten Blick haben Wanderer auf der in 634 Metern Höhe liegende Aussichtsplattform auf der Bilsteinhalde.

Geologischer Sprung

Golddörferweg

Dreimal Gold an einem Tag – Für die Region sind die drei Olsberger Golddörfer ein wahrer „Schatz“. Eine panoramareiche Strecke verbindet die idyllischen Orte Bruchhausen, Elleringhausen und Assinghausen miteinander – Wanderer folgen immer dem weißen „G“ auf schwarzem Grund.

Der Golddörferweg

Landschafts-therapeutischer Weg

Dreizehn Stationen regen dazu an, die Natur mit wachem Blick zu betrachten. Und die könnte kontrastreicher kaum sein. Hier ein offenes, sanftes Wiesental mit schönem Baumbestand, Blumenwiesen und hügeligen Weiden. Dort bewaldete, steile Hänge. Mitten hindurch führt der Landschaftstherapeutische Weg, öffnet den Blick auf die Stadt mit der Propsteikirche und zu den fernen Briloner Kalkkuppen.

Von der ehemaligen Skisprungschanze aus haben Wanderer einen wunderschönen Ausblick über die schwingende Landschaft. Dann etwas Nervenkitzel auf der Schanzenschaukel hoch über dem Abhang – nur Fliegen ist schöner.
Der Themenweg ist bewusst darauf angelegt, die Wahrnehmung zu schulen, alles einmal aus einer neuen Perspektive zu betrachten und sich aktiv in der Natur zu bewegen. Die verschiedenen Sinneseindrücke auf sich wirken zu lassen, ist ein Plus für Gesundheit und Seele.

Landschaftstherapeutischer Weg

Waldfeenpfad

Stürme und Unwetter wie Orkan „Kyrill“, der 2007 schwere Verwüstungen anrichtete, haben das Gesicht des Waldes immer wieder verändert. Genau davon erzählt die Waldfee auf dem ihr gewidmeten Themenweg. Ganz in Grün gekleidet, mit spitzem Hut und Zauberstab, führt die Briloner Symbolfigur Wanderer durch den Lebens- und Wirtschaftsraum Wald.
Neun Erlebnisstationen säumen den Weg rund um den Briloner Hängeberg und erklären den Wald im Wandel der Zeit. Interaktiv und informativ hilft die Waldfee dort zu verstehen, welche Bedeutung der Wald für den Menschen hat und wie wichtig er für die Zukunft ist.

Der zwei Kilometer lange Waldfeenpfad ist für Kinder und Erwachsene gleichermaßen spannend. An jeder Ecke warten neue Überraschungen. So entspannen Wanderer in Waldhängematten, staunen über Summsteine und Fichtenmikado.

Waldfeenpfad
Schwierigkeitsgradmessung Grad der Schwierigkeit wird gemessen.