Die Bruchhauser Steine1. Nationales Naturmonument NRW

Die Bruchhauser Steine

Vier steinerne Zeitzeugen

Wenn die Bruchhauser Steine Geschichten erzählen könnten, hätten sie wohl viel zu berichten – von Dinosauriern, Raubvögeln und Wanderern, die voller Ehrfurcht vor den vier mächtigen Steinriesen stehen. Seit Urzeiten ragen die zerklüfteten Felsen bis zu 92 Meter aus malerischem Buchenwald auf. Hoch oben in den Wänden brüten Falken, Uhus und andere seltene Vögel. Der Feldstein lässt sich sogar begehen – die Aussicht ist atemberaubend.

Vor 400 Millionen Jahren aus glühender Lava und Erdverfaltungen entstanden, widerstanden die aus dem besonders harten Quarzgestein Porphyr geformten Felsen den Einflüssen von Wind und Wetter. Aufgrund ihrer erdgeschichtlichen Besonderheiten sind die Bruchhauser Steine eines der bedeutendsten Geotope Deutschlands und seit 2017 erstes nationales Naturmonument Nordrhein-Westfalens. Für Biologen ist die Felsengruppe außerordentlich interessant. Gedeihen dort doch seltene, arktisch-alpine Pflanzen, die noch aus der Eiszeit stammen.

Schon in vorchristlicher Zeit bis ins Mittelalter hinein suchten Menschen am Bornstein, Ravenstein, Goldstein und Feldstein Schutz und sollen dort auch kultische Zeremonien abgehalten haben. Wer genau hinschaut, entdeckt eine uralte Wallburganlage, die ihre Erbauer in der Eisenzeit geschickt in den Fels eingearbeitet haben.

Stiftung Bruchhauser Steine

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Schwierigkeitsgradmessung Grad der Schwierigkeit wird gemessen.